Heute fand am Mühlgraben Sömmerda ein vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN)  und von der Oberen Fischereibehörde genehmigtes E-Fischen statt. Beauftragt mit dieser Maßnahme war das Institut für Gewässerökologie und Fischereibiologie Jena (IGF).
Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Bestimmung der vorkommenden Fischarten, Muscheln und Krebse, vorab der anstehende Baumaßnahme Schöpfwerk im Herbst 2019. 

Pünktlich 09:30 Uhr trafen sich die Mitarbeiter des Instituts mit unserem Vereinsvorsitzenden am Mühlgraben. Nach kurzer Begehung der Örtlichkeit, ist man zu der Entscheidung gekommen, dass E--Fischen vom Boot aus durchzuführen. Durch das Unwetter am Anfang der Woche, war der Wasserspiegel recht hoch.

E-Fischen IGF Jena_1Schnell wurde das Boot und die sehr professionelle Ausrüstung vorbereitet und los ging das E-Fischen.
Der Mühlgraben unterhalb der Mühle wurde in zwei Abschnitten befischt. Erster Abschnitt war der Auslauf in die Unstrut bis ca. 50 m hinter der Brücke B176. Der zweite Abschnitt ging dann bis ca. 80 m vor die Mühle.

Es stellte sich wieder heraus, dass der Mühlgraben ein sehr artenreiches und fischreiches Gewässer ist. So wurden neben den üblichen Weißfischen auf Barsche, Hechte, Schleien auch Wildkarpfen und Groppen gefangen.

Jeder einzelne Fisch - egal ob 2 cm oder 80 cm - wurde exakt bestimmt, vermessen und protokolliert. Es war hochinteressant zu sehen, dass teilweise auch Experten in Sachen Fischkunde, bei einigen wenigen Fischen Probleme der Artbestimmung hatten.

Bei der Durchführung der Maßnahme waren auch hochrangige Vertreter des Landratsamtes, aus den Bereichen Untere Fischereibehörde und Naturschutz, vor Ort. Es war ein sehr konstruktives Miteinander und eine interessante Aktion.

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