Viele unserer Mitglieder sind beunruhigt über Aktivitäten unseres Dachverbandes, dem TLAV (Thüringer Landesangelfischereiverband). Dieser Landesverband, einer von drei existierenden Verbänden, versucht uns unser Hausgewässer, den Stausee Orlishausen/Vogelsberg, streitig zu machen. Dabei bedient er sich schäbigster Methoden, die in unserem Land der Vergangenheit angehören sollten. 

Die Hauptaufgabe eines Landesverbandes sollte die Interessenvertretung seiner Mitgliedsvereine, also Dienstleister sein.

Nicht so im Falle des Anglervereins „Unstrut - 90“ e.V. Sömmerda und mit ihm in der IG Großbrembach zusammenarbeitenden Vereine, sie gehören zu den ungeliebten, weil zu selbständig arbeitenden Vereinen im TLAV.

Wir vermuten, dass wir durch unser erfolgreiches wirtschaften in den letzten Jahren zu stark geworden sind und die Herren des TLAV ihren Einfluss schwinden sehen. Dabei wurden Behauptungen, wir wollten einen eigenen Dachverband gründen bzw. den jetzigen übernehmen, von uns auf das schärfste zurück gewiesen. Der AVU ist einer der größten Angelvereine Thüringens und lässt sich nicht einfach so bevormunden. Die Aufforderung eines Herrn vom TLAV an Mitglieder von uns, kleinere Vereine zu gründen, lässt das Ziel erahnen, kleinere Vereine lassen sich leichter in Abhängigkeit dirigieren und bietet einem machtbesessenen Geschäftsführer des TLAV leichtes Spiel.

Die IG Großbrembach GbR entstand kurz nach der Wende aus der Not geboren. Die Vereine standen sich anfangs als Gewässerkonkurrenten gegenüber. Um den kleineren Vereinen eine Überlebenschance einzuräumen, blieb nur der Zusammenschluss. Der gleiche Landesverband lehnte damals einen von uns vorgeschlagenen Gewässerverbund für Thüringen ab. Der Präsident mit den Worten: „Nur über meine Leiche.“ Wir handelten und beweisen ständig mit unseren Erfolgen und einer positiven Entwicklung die Richtigkeit unseres Entschlusses.

Unser Landesverband verfolgte argwöhnisch jeden unserer Schritte. Einem Gewässerpool mit überaus lukrativen Gewässern, folgte 2005 die Angel-Fischer-Schule der IG Großbrembach, als erste in Thüringen. Unsere Ausbildungsergebnisse können sich Deutschlandweit sehen lassen.

Urplötzlich begann der TLAV uns zu imitieren, dem Gewässerpool im TLAV folgte bald die Thüringer Fischerschule. Jeder einzelne Fakt lässt sich durch uns belegen. Unsere Selbständigkeit und stabile wirtschaftliche Lage scheint einigen Herren ein Dorn im Auge zu sein. Die Herren des TLAV scheinen unseren Willen zum selbständigen Handeln nach ihrer Meinung unseren Ungehorsam brechen zu wollen, in dem sie den eines Verbandes unwürdigen Weg wählen, den Vereinen ihre Gewässer zu entziehen und sie damit in eine Abhängigkeit zu drängen. Die Unterzeichner der Briefe des TLAV an die Landeigentümer in Orlishausen, scheinen auch nicht vor einem Gespinst von Halbwahrheiten und Weglassen von wesentlichen Details zurückzuschrecken, den AVU und seien Vorstand zu verunglimpfen. Offensichtlich wird hier versucht, die Mitglieder der Fischereigenossenschaft zu verunsichern und zu beeinflussen. Wir sind seit fast 20 Jahren als ein zuverlässiger und geschätzter Partner bei allen mit uns zusammenarbeitenden Fischereigenossenschaften bekannt und so soll es bleiben. In letzter Zeit häufen sich durch das Verbreiten von Gerüchten in den Fischereigenossenschaften Anfragen an uns. Wer diese verunsichernden Gerüchte verbreitet, bleibt nur zu vermuten.

Für uns unverständlich bleibt die Behauptung des TLAV im Brief vom 12.10.2009 an die Landbesitzer vom Stausee Orlishausen

Ø ... da der jetzige Pächter der organ. gemeinnützigen Angelfischerei im Territorium großen Schaden zugefügt hat. < Wir fragen welchen?

Ø … Probleme auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Wir haben alles getan um nachweisliche Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen. Nachweise vorhanden. In einem weiteren Brief behaupten die Herren des TLAV, das in der IG Großbrembach GbR, einige Herren, gemeint sind die Vorsitzenden, Gesellschafter der GbR zu sein. Diese Behauptung geht ins Leere, Gesellschafter sind die Vereine und die Vorsitzenden sind deren Vertreter, wer sonst? und die Vereine sind und bleiben selbständig und gemeinnützig tätig! Alle Entscheidungen kommen aus den Vereinen und werden über Mehrheitsbeschluss umgesetzt. Die Form nennen wir Demokratie, im TLAV offensichtlich nicht bekannt.

Die Selbstdarstellung der Briefunterzeichner trieft nur so vor Beweihräucherung. Man könnte den Eindruck gewinnen, in Erfurt gibt es keine Probleme?? Wir wissen, es gibt mehr wie genug. Wir möchten den Herren des TLAV ihre Aktivitäten und Erfolge nicht absprechen, aber leider ist die Akzeptanz von Erfolgen anderer (z.B: IG) den Unterzeichnern der Briefe an die Genossenschaften total verloren gegangen.

Wir möchten die Herren in Erfurt auch daran erinnern, dass sie den Jahresbeitrag des AVU und der übrigen Vereine der IG von ca. 22.000 Euro ohne Skrupel entgegen genommen haben, um diese Gelder gegen uns einzusetzen (z.B. Kauf Moschengrube Sömmerda).

Der Vorwurf dieser Herren, wir wären nicht zu einer fairen und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem LV bereit, können wir nicht gelten lassen. Unsere Abneigung gilt nicht dem Verband als solchen, sondern und daraus haben wir nie einen Hehl gemacht, seinem hoch bezahlten und Macht besessenen Geschäftsführer und das nicht nur „Vergangenheitsbezogen“ sondern auch wegen seiner Art sich auf zu drängen. Auf Grund der teilweise ehrverletzenden Behauptungen der TLAV-Herren haben wir einen Anwalt mit der Wahrung unserer Interessen beauftragen müssen. Ergänzend möchten wir feststellen, dass das Eigentum des TLAV (modernste Fischereitechnik, bei unserer Anforderung plötzlich schrottreifer Transporter) und mehr, gehört uns als Nochmitglieder im TLAV zu fast 12%, auch das vergaßen die Herren zu erwähnen.

Die Spannungen zwischen IG und TLAV waren auch darin begründet, dass in der Verbandszeitschrift AiT, Artikel und Beiträge der IG nicht veröffentlicht wurden, dass zur Folge die Kündigung des Abos dieser Zeitung hatte.

Selbst für Veröffentlichungen in der Verbandszeitschrift des großen VdSF „Fischwaid“ war die Zustimmung des Landesverbandes erforderlich (Aussage Chefredakteur), die gab es nie.

Was soll man da noch ergänzen?

Am 15.12.2009 kündigten wir, vier Vereine der IG, unsere Mitgliedschaft im TLAV. Diese Entscheidung  ist uns, das können wir versichern, nicht leicht gefallen.

Für unsere Mitglieder soll und wird es daraus keine Nachteile geben, denn Vorteile waren bisher nie feststellbar.

Für weitere Informationen steht der Vorstand des AVU zur Verfügung.

  Achim Edel

1. Vorsitzender AVU

Im Auftrag des Vorstandes

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